Funktionen:Seite als PDF ausgebenSeite per E-Mail empfehlen

Die unterschätzte Gefahr im Haus: Leitungswasser verursacht die meisten Schäden

Undichte Rohre, defekte Dichtungen oder poröse Schläuche – Leitungswasser ist eine der häufigsten Ursachen für Schäden in Wohngebäuden. Statistiken zeigen, dass Wasser aus Leitungen inzwischen mehr Schäden verursacht als Feuer, Sturm oder Überschwemmungen zusammen.

Viele Schäden entstehen schleichend. Kleine Risse in Rohren oder defekte Anschlüsse bleiben oft lange unbemerkt. Erst wenn feuchte Flecken an Wänden oder Decken auftreten, wird das Problem sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt können bereits größere Schäden an Böden, Wänden oder Möbeln entstanden sein.

Besonders riskant sind ältere Leitungen, eingefrorene Wasserrohre im Winter oder beschädigte Anschlüsse von Haushaltsgeräten. In solchen Fällen kann Wasser über Tage oder sogar Wochen austreten und sich im Gebäude ausbreiten.

Hausbesitzer sollten deshalb regelmäßig Wasserleitungen, Anschlüsse und Schläuche prüfen. Auch technische Systeme, die Lecks erkennen und die Wasserzufuhr automatisch stoppen, können helfen, Schäden frühzeitig zu begrenzen.