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Telemedizin als Chance in der Coronakrise

Um das Ansteckungsrisiko mit dem neuartigen Coronavirus zu minimieren und demnach die Ausbreitung der Krankheit zu verzögern, setzten viele Unternehmen derzeit auf Homeoffice – Telearbeit von zu Hause. Das spart die Wege zur Arbeit und zurück und reduziert die Ansteckungswahrscheinlichkeit in Unternehmen. Was aber ist mit Arztbesuchen, die im Falle verschiedener Erkrankungen ein zusätzliches und hohes Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus bedeuten können?

Auch hier wäre es in Zeiten der Pandemie geboten, unnötige Wege und insbesondere die Gefahr durch Wartezimmer zu vermeiden und neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. Eine Lösung zur Vermeidung unnötiger Wege bei Krankheit oder bei Bedarf an medizinischen Beratungsdiensten: Die Telemedizin.

Expertengremium veröffentlicht zertifizierte Telemedizin-Anbieter

Der „Health Innovation Hub“ (HIH) – das Expertengremium unter Verantwortung des Bundesgesundheitsministeriums für die Digitalisierung der Medizin – sieht in Zeiten von Coronavirus und Covid-19 die „Telemedizin als Chance“ – und startet aktuell eine Kampagne für das Nutzen bereits existierender Angebote und Plattformen. So wurde auf der Webseite https://hih-2025.de/ aktuell eine Liste mit Anbietern telemedizinischer Lösungen veröffentlicht, die durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung zertifiziert wurden. Die Anbieter ermöglichen Videosprechstunden als direkte Online-Kontakte zwischen Arzt und Patient.

Wie Jörg Debatin, Leiter des Health Innovation Hub (HIH), gegenüber der Ärztezeitung äußerte, berichten die Betreiber in den letzten Tagen von Wachstumsraten über 1.000 Prozent. Denn in Zeiten der Pandemie-Angst wollen viele Menschen, die sich krank fühlen, ihren gesundheitlichen Zustand abklären lassen – ohne hierfür die Wartezimmer mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr aufzusuchen. Gesetzlich wurde freilich erst in 2018 der Weg für derartige Angebote geebnet: über ein gelockertes Verbot der ausschließlichen Fernbehandlung durch den Ärztetag. In Zeiten der Coronakrise aber zeigt sich das Potenzial dieser Entscheidung.

Telemedizin findet Eingang in die Leistungen von Versicherern und Kassen

Für Online-Sprechstunden können in der Regel Kosten bei direkter Online-Kommunikation mit einem Arzt anfallen, die auf der Webseite des HIH aufgelistet sind. Jörg Debatin aber lobt: Verschiedene Anbieter haben auf die Coronakrise reagiert und bieten aktuell auch kostenlose Beratungsdienste an. Das Potential der Telemedizin haben freilich mittlerweile auch die Krankenversicherer und -Kassen erkannt – und Tele-Dienste in den Leistungskatalog aufgenommen.

So bieten einige private Krankenversicherer, aber auch gesetzliche Kassen mittlerweile das „digitale Sprechzimmer“ und Videotelefonie zur Erstdiagnose als zusätzliche Leistungen an. Zudem bestehen Möglichkeiten, über Krankenzusatzversicherungen solche Dienste dauerhaft zu erwerben. Wer hierzu Beratung braucht, für den lohnt sich der Kontakt zu einem Experten: aktuell natürlich vor allem über Telefon und Online-Kanäle.