Zum Jahreswechsel geraten regelmäßig zahlreiche Fahrzeuge in Brand – so viele wie sonst in einem ganzen Monat. Die Versicherer rechnen auch diesmal wieder mit bis zu 1.000 kaskoversicherten Autobränden. „Während es in den Jahren der Corona-Pandemie weniger Brände gab, befinden wir uns leider wieder auf dem üblichen Niveau“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Besonders viele Fahrzeugbrände wurden zum Jahreswechsel 2022/23 registriert. In einer von Krawallen geprägten Silvesternacht brannten damals mehr als 1.600 Autos. Auch langfristig bleibt das Risiko hoch: Im gesamten Jahr 2024 zahlten die Kfz-Versicherer für rund 13.600 Pkw-Brände etwa 100 Millionen Euro. Ein einzelner Brand verursachte im Durchschnitt Schäden von rund 7.600 Euro.
Wer sein Auto schützen möchte, sollte es an Silvester möglichst nicht an belebten Straßen oder Plätzen abstellen. Bäume oder Unterführungen können einen gewissen Schutz vor fehlgeleiteten Raketen oder herabfallenden Feuerwerksresten bieten.
Kommt es dennoch zu einem Brand, übernimmt die Teilkaskoversicherung den Schaden – auch bei Vollkaskotarifen, da die Teilkasko dort enthalten ist. Lackschäden oder Dellen durch Feuerwerk gelten hingegen als Vandalismus und werden über die Vollkasko reguliert, was sich auf die Schadenfreiheitsklasse auswirken kann.



